DAS Logo

Einfach erklärt

Was ist eigentlich ein KI-Agent?

Ein Agent ist so eine Art digitale Person. Er kann alles machen, was du oder deine Mitarbeiter am Computer machen würden, und sehr viel mehr.

Er beantwortet Mails, sucht Termine und schreibt Rechnungen. Er arbeitet Tag und Nacht und wird nie krank. Was rausgeht oder Geld kostet, gibst du vorher frei. Im Kopf hat er ein Sprachmodell, so wie ChatGPT. Weiter unten zeigt dir Emma, unsere Agentin, wie das im Alltag aussieht.

Was er für dich macht

Ein paar Beispiele aus dem Alltag. Tipp eine Kachel an, dann siehst du mehr.

  • Er liest neue Anfragen und schreibt die Antwort vor. Nach deinem Ja geht sie raus.

  • Er schaut in deinen Kalender und schlägt passende Zeiten vor.

  • Er stellt die Posten zusammen und legt dir die fertige Rechnung hin.

  • Er nimmt Anrufe an, wenn du keine Hand frei hast. Danach weißt du, worum es ging.

  • Preise, Kundendaten, alte Aufträge: Er findet es in Sekunden.

  • Er denkt an Fristen, Rückrufe und offene Rechnungen. Und sagt dir rechtzeitig Bescheid.

Der Raum

So sieht der Arbeitsplatz eines Agenten aus. Fahr mit der Maus über ein Teil im Bild. Auf dem Handy tippst du es an. Mit den Knöpfen unter dem Bild spielst du ein Beispiel ab. Emma erzählt dazu, was sie gerade macht.

  • Cyan: was der Agent mitbringt
  • Violett: was du ihm vorgibst
  • Rot: was er ohne dein Ja nicht anfasst
Der Arbeitsraum eines digitalen Mitarbeiters Links außen steht die Auftraggeberin oder der Auftraggeber, rechts außen eine Kundin. Dazwischen liegt ein gestrichelt umrandeter Raum mit der Aufschrift Auftrag und Regeln. Darin steht eine Figur, deren Kopf das Sprachmodell enthält, mit einem beweglichen Arm. Rechts von ihr steht ein Regal als Gedächtnis, vor ihr ein Tisch mit fünf Werkzeugen, ganz rechts drei Türen als Zugänge: E-Mail, Kalender und eine verschlossene Bank-Tür. Unten rechts liegt ein kleiner zweiter Raum mit einem zweiten Agenten, verbunden über einen Kanal. AUFTRAG UND REGELN Was er darf. Was er nie darf. Wann er dich fragt. Du Auftrag und Freigabe Kundin Emma IDENTITÄT Gedächtnis Zugänge E-Mail Kalender Bank Ein zweiter Agent über einen eigenen Kanal Gehirn Sprachmodell Werkzeuge
Das Gedächtnis von innen Eine erfundene Beispielkarte: In der Mitte steht Gedächtnis, darum liegen Firmenstruktur, Regeln, Kunden, Produkte und Personal. An Personal hängen zwei Personen mit eigenen Erinnerungen. Jeder Knoten lässt sich öffnen. Gedächtnis Firmenstruktur Regeln Kunden Produkte Personal Frau Berger Buchhaltung Herr Falk Lager

Wähle einen Ablauf. Emma erzählt dabei, was sie tut.

Emma erzählt, was sie tut

Woraus er besteht

Ein Agent hat sechs Teile, mehr nicht. Unter jedem Teil steht ein Beispiel aus dem Alltag.

  • Gehirn

    das Sprachmodell

    Es versteht, was du willst, und plant den nächsten Schritt. Über deine Firma weiß es am Anfang nichts.

    Beispiel ansehen

    Du schreibst: „Frau Sommer will einen Termin.“ Das Gehirn versteht: Kalender ansehen, dann antworten.

  • Gedächtnis

    was er sich merkt

    Hier steht alles, was er über deine Firma weiß. Er vergisst nichts, auch nicht nach Wochen.

    Beispiel ansehen

    Er weiß noch, dass Frau Sommer kurze Mails mag und immer pünktlich zahlt.

  • Werkzeuge

    was er kann

    Damit erledigt er Arbeit: Mails schreiben, Termine suchen, Rechnungen stellen. Das passiert erst einmal nur bei ihm drinnen.

    Beispiel ansehen

    Er schreibt die Rechnung für den Auftrag vom Dienstag und legt sie dir fertig hin.

  • Zugänge

    Türen nach draußen

    Eine Tür führt zu deinem Postfach, Kalender oder Konto. Du gibst jede Tür einzeln frei.

    Beispiel ansehen

    Den Kalender darf er öffnen. Die Tür zum Bankkonto bleibt zu.

  • Identität

    wer da arbeitet

    Er hat einen Namen, ein Gesicht und eine Stimme. So erkennen deine Kunden ihn wieder.

    Beispiel ansehen

    Am Telefon meldet sich immer Emma, mit derselben freundlichen Stimme.

  • Auftrag und Regeln

    der Rahmen um alles

    Hier steht, was er tun soll und was nie. Und wann er dich vorher fragt.

    Beispiel ansehen

    Am Wochenende verschickt er nichts. Preise nennt er erst nach Rückfrage bei dir.

Die Werkzeuge

Ein Werkzeug allein bringt wenig. Erst mit dem Gedächtnis wird daraus gute Arbeit.

  • Im Internet suchen

    Kann
    Seiten lesen, das Wichtige zusammenfassen und sagen, woher es stammt.
    Weiß dafür
    Wonach du suchst, welchen Quellen du traust, was er letzte Woche schon gefunden hat.
    So sagst du es ihm
    „Finde heraus, welcher Händler das Eichenholz gerade am günstigsten hat.“
  • Kalender

    Kann
    Termine suchen, eintragen und verschieben.
    Weiß dafür
    Deine Arbeitszeiten, wie lange so ein Termin dauert, wer dabei sein muss.
    So sagst du es ihm
    „Finde nächste Woche zwei Stunden für den Werkstatt-Termin.“
  • E-Mail

    Kann
    Postfach lesen, Antworten vorschreiben, nach deinem Ja absenden.
    Weiß dafür
    Wer die Kundin ist, worüber ihr zuletzt gesprochen habt, wie du grüßt.
    So sagst du es ihm
    „Beantworte die Anfrage von gestern und zeig mir den Entwurf.“
  • Rechnung

    Kann
    Posten zusammenstellen und die Rechnung als Entwurf ablegen. Raus geht sie erst nach deinem Ja.
    Weiß dafür
    Deine Preise, deine Zahlungsziele, welche Kundin welche Bedingungen hat.
    So sagst du es ihm
    „Stell die Rechnung für den Auftrag vom Dienstag.“
  • Kundenkartei

    Kann
    Nachsehen, zählen, Einträge anlegen und ändern.
    Weiß dafür
    Wo was steht und welche Einträge er nicht anfassen darf.
    So sagst du es ihm
    „Wie viele offene Aufträge hat die Tischlerei Meier noch?“

Drinnen arbeitet er, nach draußen nur mit deinem Ja

Hier entstehen die meisten Sorgen. Dabei ist es einfach. Ein Werkzeug benutzt er drinnen. Ein Zugang ist eine Tür nach draußen. Drinnen darf er fast alles. Draußen nur, was du ihm erlaubst.

Probier es aus: Tipp auf eine Tür.

Alle Türen sind zu. Der Agent arbeitet nur drinnen und legt dir alles hin.

Eine Mail entsteht drinnen

Er schreibt die Mail bei sich drinnen: richtige Anrede, richtiges Thema, dein Ton. Bis hierher bekommt niemand etwas mit.

Erst durch die Tür zum Postfach geht sie raus. Diese Tür kannst du ihm geben oder nicht.

Eine Zahlung bleibt drinnen liegen

Vorbereiten darf er sie ganz: Betrag aus der Rechnung, Konto aus der Kartei, Datum aus dem Gedächtnis. Die Überweisung liegt fertig da.

Die Tür zur Bank bleibt trotzdem zu. Nur du machst sie auf. Darum kannst du ihn ruhig arbeiten lassen.

Agenten reden miteinander

Ein Agent für alles kann am Ende nichts richtig. Besser sind mehrere, jeder mit seiner Aufgabe. Sie reden über eine eigene Leitung miteinander, nicht über deine Türen.

  • Er holt jemanden dazu

    Eine Frage zur Rechnung landet beim Kunden-Agenten. Er fragt den Kollegen aus dem Büro und antwortet mit dessen Wissen.

  • Er gibt an dich ab

    Manches klärst besser du selbst. Dann gibt er es dir weiter, mit allem, was er schon weiß. So fängst du nicht bei null an.

  • Er meldet sich von selbst

    Wenn etwas hakt, wartet er nicht. Du bekommst eine kurze Nachricht: Hier komme ich nicht weiter, das brauche ich von dir.

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Agent?

Eine Art digitale Person, die am Computer für dich arbeitet. Er versteht Aufgaben, merkt sich deine Firma und erledigt die Arbeit. Was rausgeht oder Geld kostet, gibst du vorher frei.

Was ist der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem Agenten?

Ein Chatbot gibt dir eine Antwort. Mit der arbeitest du dann selbst weiter. Ein Agent macht den nächsten Schritt: Er sucht den Termin, schreibt die Mail, legt die Rechnung an.

Wozu braucht ein Agent ein Gedächtnis?

Ohne Gedächtnis fängt jedes Gespräch bei null an. Mit Gedächtnis kennt er deine Kunden, deine Preise und deine Regeln. Das Wissen bekommt er von dir, nicht aus dem Internet.

Was sind Werkzeuge und Zugänge?

Ein Werkzeug ist etwas, das er kann: eine Mail schreiben oder eine Rechnung vorbereiten. Ein Zugang ist eine Tür nach draußen, etwa zu deinem Postfach. Drinnen darf er viel, draußen nur, was du freigibst.

Kann ein Agent Geld überweisen?

Vorbereiten ja, auslösen nein. Zahlungen, Verträge und Passwörter legt er dir nur fertig hin. Diese Grenze ist fest eingebaut.

Woher weiß der Agent, was er darf?

Aus seinen Regeln. Manches macht er ohne Nachfrage. Manches klärt er vorher mit dir ab. Manches bereitet er nur vor. Du legst fest, was wohin gehört.

Können mehrere Agenten zusammenarbeiten?

Ja. Sie reden über eine eigene Leitung miteinander, nicht über deine Türen. Gehört eine Frage woanders hin, holt der eine den anderen dazu. Für dich sieht das aus wie ein Team.

Lernt der Agent meine Firma von allein kennen?

Nein. Am Anfang weiß er über deinen Betrieb nichts. Alles im Gedächtnis kommt von dir: aus Gesprächen und aus deinen Unterlagen. Deshalb ist er nach ein paar Wochen deutlich besser als am ersten Tag.

Und für deinen Betrieb?

Welche Arbeit kostet dich jede Woche Stunden? Genau dort lohnt sich ein Agent. Das klären wir in einem kurzen Gespräch.

Oder direkt Kontakt aufnehmen:

WhatsApp